Handgelenksfrakturen und Marihuanakonsum: Welche Komplikationen können auftreten?

Titel: Marihuana Anwendung und Komplikationen bei der Heilung nach distalem Radius Handgelenksbruch

Artikel:

Livesey, MG, Bains, SS, Stern, JM, Chen, Z., Dubin, JA, Monárrez, R., … & Ingari, JV (2025). Cannabiskonsum bei Patienten mit distalen Radiusfrakturen: ein Moment der Einigkeit? Hand20(2), 263-268.

Die Dünne

Der Einfluss des Tabakkonsums auf chirurgische Ergebnisse ist gut dokumentiert, bisherige Studien untersuchen jedoch den Einfluss von Cannabis (Marihuana) Verwendung auf langfristige chirurgische Ergebnisse, Diese Studie verglich die 1-Jahres-Operationskomplikationsrate von Nichtvereinigung, Fehlverwachsungen und Wundinfektionen bei (1) Nichtrauchern, (2) Cannabisrauchern und (3) Personen, die sowohl Tabak als auch Cannabis rauchen.

Da dieselben Rezeptoren, die von Cannabis genutzt werden, auch die Knochenzellfunktion, den Knochenumsatz und die Knochenmasse beeinflussen, sollte diese Studie etwaige negative Auswirkungen des Cannabiskonsums auf die Knochenheilung nach Operationen ermitteln. 

Im Unkraut

Zwischen 2015 und 2020 wurde eine nationale Datenbank aller Kostenträger befragt. Um die Genauigkeit des multivariablen Regressionsmodells zu verbessern, wurde die Stichprobengröße auf eine Zufallsstichprobe von 20.000 Patienten aus jeder Kohorte reduziert. Als Raucher wurden diejenigen definiert, die ein Jahr vor und ein Jahr nach der Operation rauchten.

Bring es nach Hause


Nur TabakNur CannabisTabak und CannabisNichtraucher
Nichtvereinigung 3.8%2.3%5%1.1%
Fehlstellung3.42.2%3.8%1%
Site-Infektion0.57%*0.62%0.09%
  • Die geringe Anzahl von Probanden in dieser Kategorie verhinderte die Meldung dieses Wertes

Die statistische Analyse der Odds Ratios (OR) zeigte, dass der Konsum von Tabak und Cannabis einen signifikanten Einfluss auf das Auftreten von Pseudoarthrosen, Fehlverwachsungen und Wundinfektionen hatte. Cannabiskonsum allein hatte einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Häufigkeit von Fehlverwachsungen und Infektionen, die Risikofaktoren für Pseudoarthrosen waren jedoch angesichts der Stichprobengröße nicht signifikant erhöht.

Bewertung 

4 von 5

Die Nutzung einer nationalen Datenbank zur Datenerhebung ermöglichte zwar große Stichproben, erforderte aber auch eine genaue Berichterstattung der in der Datenbank erfassten Informationen. Die verfügbaren Daten gaben zudem keine Auskunft über die Rate oder Häufigkeit des Tabak- oder Cannabiskonsums. 

Unabhängig davon hat die immunsuppressive Wirkung von Cannabis einen direkten Einfluss auf die Infektionsrate und die Verwendung derselben Rezeptoren für die Knochenzellfunktion und den Knochenumsatz beeinflusst Fehl- und Nichtvereinigungen. 

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